Pakistanisches Hähnchenpilau Aromatische Reise Im Reistopf
Inhaltsverzeichnis
- Warum Pilau die Seele der pakistanischen Küche ist
- Der Unterschied: Was Yakhni-Pilau von Biryani abhebt
- Alle Zutaten für das authentische Pakistanisches Pilau mit Hähnchen
- Vorbereitung ist die halbe Miete: Was Sie benötigen
- Anleitung: Pakistanisches Pilau mit Hähnchen in vier fundamentalen Schritten zubereiten
- Die Kunst des „Dum“: Perfekter Reis durch langsames Garen
- Experten-Tipps für ein makelloses Pilau-Ergebnis
- Servier-Ideen und Variationen Ihres Pakistanischen Pilau
- Häufig gestellte Fragen zum Rezept
- 📝 Rezeptkarte
Warum Pilau die Seele der pakistanischen Küche ist
Pilau ist weit mehr als nur gewürzter Reis; es verkörpert die pakistanische Tradition der Gastfreundschaft und der subtilen Raffinesse. Im Gegensatz zu seinen scharfen und farbenfrohen Verwandten zeichnet sich Pilau durch eine sanfte Eleganz aus.
Es dient traditionell dazu, bedeutende Gäste willkommen zu heißen und Feierlichkeiten kulinarisch zu untermalen. Dieses Gericht beweist, dass tiefer Geschmack nicht immer durch eine Fülle von Chili erzielt werden muss, sondern durch die Qualität der Brühe entsteht.
Die Basis des Pilau ist immer die sogenannte Yakhni, eine hocharomatische Knochenbrühe. Der Reis wird in dieser Essenz gegart und nimmt dadurch eine zarte, nussige Würze an. Es ist ein Gericht, das Wärme und Behaglichkeit vermittelt und die Essenz des pakistanischen Herzens am Esstisch widerspiegelt.
Der Unterschied: Was Yakhni Pilau von Biryani abhebt
Obwohl Pilau (oder Pulao) oft mit Biryani verwechselt wird, unterscheiden sich die beiden Gerichte fundamental in ihrer Zubereitungsphilosophie. Biryani wird typischerweise in Schichten aufgebaut, wobei vorgarer Reis und eine stark gewürzte, tomatenbasierte Masala kombiniert werden.
Beim Biryani soll jedes Reiskorn die kräftige, dunkle Würze des Masala Mantels tragen.
Yakhni Pilau hingegen verfolgt einen reineren Ansatz: Hier dient die Brühe als primäres Geschmacksträgermedium. Der Reis wird direkt in dieser klaren, aromatischen Flüssigkeit gekocht und erhält dadurch eine gleichmäßige, helle Farbe und ein harmonisches Aroma.
Das Ergebnis ist ein fluffiger, weißer Reis, der dezent nach den ganzen Gewürzen duftet.
Die Tradition der Gastfreundschaft im Reistopf
Das Servieren eines Pakistanisches Pilau mit Hähnchen ist ein Zeichen höchster Wertschätzung für die Gäste. Man präsentiert damit ein Gericht, dessen Zubereitung Zeit und Sorgfalt erfordert.
Die dezente Würzung soll den Gaumen nicht überfordern, sondern ihm ein Gefühl von Wohlbefinden schenken.
Diese kulinarische Tradition spiegelt die tiefe Verwurzelung der Esskultur in familiären und sozialen Anlässen wider. Pilau ist ein Gericht, das zum Teilen und zur Gemeinschaft einlädt. Es steht sinnbildlich für die Großzügigkeit der Gastgeber.
Aromen bauen: Das Geheimnis der Gewürzauswahl
Der Schlüssel zu einem authentischen Pilau liegt in der behutsamen Auswahl und Behandlung der Gewürze. Wir verwenden fast ausschließlich ganze Gewürze, die ihre Aromen langsam und gleichmäßig an die Brühe abgeben.
Dies verhindert, dass der Geschmack körnig oder erdig wird, wie es bei gemahlenen Gewürzen der Fall sein könnte.
Die Kombination aus Kreuzkümmel, grünen und schwarzen Kardamomkapseln, Nelken und Zimt bildet die charakteristische Basis. Diese Mischung muss zu Beginn mit den gebräunten Zwiebeln angeröstet werden.
Das kurze Toasten der Gewürze setzt die ätherischen Öle frei und intensiviert ihren Duft.
Subtile Eleganz statt Gewürz Bombast
Während Biryani häufig eine breite Palette an scharfen Chilis und sauren Zutaten wie Joghurt oder Tomaten enthält, ist Pilau zurückhaltender. Der Fokus liegt auf dem Duft und der Textur des Reises, nicht auf der überwältigenden Schärfe.
Dieses Gericht verwendet Schärfe nur als Akzent, oft durch ganze grüne Chilis, die man leicht entfernen kann.
Die sanfte Geschmackstiefe stammt primär aus dem Knochenmark des Hähnchens und den langsam freigesetzten Aromen der ganzen Gewürze. Pilau bietet somit einen reineren, subtileren Genuss. Es ist die perfekte Wahl für alle, die eine aromatische, aber milde pakistanische Küche schätzen.
Das Herzstück des Rezepts: Die perfekte Brühe (Yakhni)
Die Yakhni, die Würzkraft des Pilau, muss von Grund auf perfekt zubereitet werden, da sie die gesamte Feuchtigkeit und den Geschmack liefert. Sie entsteht, indem man das Hähnchen mit allen ganzen Gewürzen und Salz langsam köcheln lässt.
Das Kochen von Hähnchen mit Knochen ist dabei essenziell, um eine reichhaltige und kollagenhaltige Flüssigkeit zu erhalten.
Die Brühe muss am Ende des Kochprozesses stark gesalzen schmecken. Diese scheinbare Übersalzung ist notwendig, da der trockene Basmati Reis später eine enorme Menge Salz aufsaugt. Erst wenn die Yakhni perfekt ausbalanciert ist, kann der nächste Schritt beginnen.
Alle Zutaten für das authentische Pakistanisches Pilau mit Hähnchen
Für ein traditionelles Pakistanisches Pilau mit Hähnchen benötigen Sie eine Kombination aus hochwertigem Reis, frischen Aromaten und einer sorgfältig abgestimmten Gewürzmischung. Als Basis dient 1 kg Hähnchen, idealerweise mit Knochenstücken, die dem Gericht Tiefe verleihen.
Verwenden Sie 500 g erstklassigen, gealterten Basmati Reis, da dieser die lockere Textur garantiert.
Der Schlüssel zum Geschmack liegt in 150 ml Ghee oder Pflanzenöl und zwei großen, fein geschnittenen Zwiebeln. Hinzu kommen 2 EL Ingwer Knoblauch-Paste, die für die frische Würze sorgen.
Die gesamte Aromatik wird durch 1 EL Kreuzkümmel, eine Zimtstange, grüne und schwarze Kardamomkapseln, Nelken und schwarzen Pfeffer bestimmt.
Zur geschmacklichen Abrundung benötigen wir nur noch 2 1/2 TL Salz und 1200 ml Wasser zur Herstellung der Yakhni Brühe. Gegen Ende wird 1/2 TL Garam Masala für den letzten Duftschub verwendet. Frischer Koriander und Minze runden das Gericht aromatisch ab.
Vorbereitung ist die halbe Miete: Was Sie benötigen
Bevor Sie mit dem eigentlichen Kochen beginnen, ist eine akribische Vorbereitung entscheidend, um den mittleren Schwierigkeitsgrad des Pilau zu meistern. Die gesamte Garzeit ist eng getaktet und lässt wenig Raum für das nachträgliche Schneiden oder Suchen von Zutaten.
Beginnen Sie damit, alle Gewürze bereitzustellen und die Zwiebeln in gleichmäßige, dünne Scheiben zu schneiden.
Der wichtigste Vorbereitungsschritt betrifft den Reis, der gewaschen und obligatorisch eingeweicht werden muss. Stellen Sie außerdem sicher, dass Sie alle Kochgeräte griffbereit haben, insbesondere den schweren Topf mit dicht schließendem Deckel. Nur so kann der Dampfprozess ("Dum") gelingen.
Reissorten im Check: Basmati für das beste Ergebnis
Die Wahl des Reises beeinflusst maßgeblich die Textur Ihres Pilau; minderwertiger oder falscher Reis führt unweigerlich zu einem Brei. Verwenden Sie ausschließlich hochwertigen, idealerweise gealterten Basmati Reis. Dieser Reis hat weniger Stärke und bricht nicht so leicht beim Dämpfen.
Das Waschen des Basmati unter fließendem kaltem Wasser muss so lange erfolgen, bis das Wasser völlig klar bleibt. Anschließend weichen Sie den Reis für 30 Minuten ein, was die Garzeit verkürzt und die Trennung der einzelnen Körner fördert.
Das Einweichen ist der Garant für einen wirklich lockeren Reis.
Die geheime Gewürzmischung (Ganze vs. Gemahlene)
Beim Pilau liegt der Akzent auf den ganzen Gewürzen, die langsam in der Brühe ziehen. Ganze Gewürze wie Zimt, Nelken und Kardamom bieten ein komplexeres, weniger aggressives Aroma. Sie dienen dazu, die Yakhni zu parfümieren, ohne den Reis zu überdecken.
Gemahlene Gewürze wie Korianderpulver und eine Prise Kurkuma dienen primär dazu, die Soße leicht zu binden und eine dezente Farbe zu erzeugen. Das sehr duftende, frisch gemahlene Garam Masala wird hingegen erst ganz am Ende, kurz vor dem Dämpfen, hinzugefügt.
Es verleiht den letzten, duftenden Schliff.
Fleischwahl: So bleibt Ihr Hähnchen zart
Für das authentische Pilau ist Hähnchen mit Knochen die beste Wahl, da die Knochen während des Kochvorgangs zusätzlichen Geschmack und Körper an die Yakhni abgeben. Wir empfehlen die Verwendung von Keulenstücken.
Keulen sind saftiger und weniger anfällig dafür, während des langen Koch- und Dämpfprozesses trocken zu werden.
Schneiden Sie das Fleisch in mittelgroße Stücke, damit es gleichmäßig gart. Achten Sie darauf, dass das Hähnchen nicht vollständig gar ist, wenn Sie den Reis hinzufügen.
Es sollte zu diesem Zeitpunkt noch leicht untergart sein, da es später während des Dämpfens fertig gart.
Must have Küchenwerkzeuge für den Reiskochprozess
Ein dicker Topf mit schwerem Boden, idealerweise Gusseisen oder ein Dutch Oven, ist unerlässlich, um die Hitze gleichmäßig zu verteilen. Ein schwerer Topf verhindert das Anbrennen des Reises am Boden während des langsamen Dämpfens.
Am wichtigsten ist jedoch ein perfekt dicht schließender Deckel.
Ohne einen gut abdichtenden Deckel entweicht der lebenswichtige Dampf, wodurch der Reis nicht richtig dämpfen kann und trocken bleibt. Für das spätere Auflockern des fertigen Pilau verwenden Sie am besten eine Gabel.
Eine Gabel trennt die Körner sanft, während ein Löffel sie zerdrücken würde.
Schritt 0: Hähnchen waschen und vorbereiten
Bevor Sie mit der Hitze arbeiten, muss das Hähnchen gründlich vorbereitet werden. Waschen Sie die Hähnchenstücke unter kaltem Wasser ab. Dies ist ein traditioneller Schritt, der dazu dient, oberflächliche Verunreinigungen zu entfernen.
Nach dem Waschen die Stücke trocken tupfen und in die gewünschte Größe schneiden. Die vorbereiteten Stücke sind dann bereit für das Anbraten im nächsten Schritt.
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Anleitung: Pakistanisches Pilau mit Hähnchen in vier fundamentalen Schritten zubereiten
Die Zubereitung des Pilau lässt sich in vier präzise Phasen unterteilen, die nacheinander und ohne Überspringen ausgeführt werden müssen. Zuerst legen Sie die Aromabasis durch das Bräunen der Zwiebeln und das Toasten der ganzen Gewürze.
Diese Phase bestimmt die finale goldene Farbe des Gerichts.
In der zweiten Phase stellen Sie die Yakhni her, indem Sie das Hähnchen in der Brühe langsam köcheln lassen, um die maximale Geschmacksintensität zu erreichen. Drittens fügen Sie den eingeweichten Reis hinzu und reduzieren die Flüssigkeit, bis die Oberfläche Krater bildet.
Die abschließende und kritischste Phase ist das Dämpfen, auch "Dum" genannt, das dem Reis seine berühmte fluffige Textur verleiht.
Die Kunst des „Dum“: Perfekter Reis durch langsames Garen
Der "Dum"-Prozess ist der Höhepunkt der Pilau Zubereitung und stellt sicher, dass der Reis mit minimaler direkter Hitze fertig gart. Sobald der Reis fast die gesamte Flüssigkeit aufgenommen hat, wird der Topf luftdicht verschlossen.
Der Reis gart nun ausschließlich im Dampf, der im Topf eingeschlossen ist.
Dieser Dampf sorgt dafür, dass die Aromen tief in jedes Reiskorn eindringen, während die Körner selbst intakt und fluffig bleiben. Die niedrige Temperatur über 15 Minuten verhindert das Anbrennen am Boden. Das Dum ist der entscheidende Unterschied zwischen einem guten und einem hervorragenden Pilau.
Phase 1: Die Yakhni Brühe meisterhaft ansetzen
Beginnen Sie, indem Sie das Öl oder Ghee in Ihrem schweren Topf erhitzen und die Zwiebelscheiben hinzufügen. Das langsame Bräunen der Zwiebeln ist der wichtigste Geschmacksträger, da es die nussige Süße freisetzt und die Farbe des gesamten Pilau bestimmt.
Nehmen Sie sich dafür 12 bis 15 Minuten Zeit, bis die Zwiebeln tief goldbraun sind.
Fügen Sie nun die ganzen Gewürze hinzu (Kreuzkümmel, Kardamom, Zimt, Nelken). Rösten Sie diese nur etwa 30 Sekunden mit. Sie sollen duften, aber auf keinen Fall verbrennen, da sie sonst bitter werden.
Phase 2: Fleisch und Aromen verbinden (Bhunai Prozess)
Nachdem die ganzen Gewürze geröstet sind, geben Sie die Ingwer Knoblauch-Paste und die grünen Chilis hinzu und braten sie eine Minute an. Als Nächstes kommt das Hähnchen in den Topf.
Braten Sie das Hähnchen leicht an, um die Oberfläche zu versiegeln und die Säfte einzuschließen.
Rühren Sie nun die gemahlenen Gewürze wie Kurkuma und Korianderpulver ein. Gießen Sie die erforderliche Menge Wasser oder Brühe hinzu. Das Hähnchen sollte nun 15 bis 20 Minuten köcheln, bis es fast gar ist, um eine geschmackvolle Yakhni zu erhalten.
Phase 3: Reis hinzufügen und Flüssigkeitsbalance finden
Nach dem Köcheln schmecken Sie die Yakhni ab; sie muss deutlich übersalzen sein, um später den Reis auszugleichen. Gießen Sie den eingeweichten Basmati Reis vorsichtig in die kochende Brühe. Mischen Sie ihn nur sanft, um die Reiskörner nicht zu zerbrechen.
Die Flüssigkeit sollte den Reis um etwa anderthalb Zentimeter überragen. Lassen Sie den Topf offen kochen und behalten Sie dabei die Flüssigkeitsmenge genau im Auge. Schöpfen Sie notfalls etwas Brühe ab, um ein matschiges Ergebnis zu vermeiden.
Wann der Deckel verschlossen werden muss (Der kritische Zeitpunkt)
Der kritische Moment zum Verschließen des Deckels ist erreicht, wenn die Wasseroberfläche fast vollständig auf Höhe des Reises gesunken ist. An der Oberfläche sollten sich kleine, dampfende Löcher, sogenannte Krater, gebildet haben.
Diese Krater zeigen an, dass die Feuchtigkeit gleichmäßig im Topf verteilt ist.
Streuen Sie in diesem Moment das Garam Masala über den Reis. Jetzt verschließen Sie den Topf so fest wie möglich und reduzieren sofort die Hitze. Der Dampf muss im Topf bleiben.
Temperaturkontrolle für lockeren Reis
Sobald der Topf versiegelt ist, muss die Temperatur auf die niedrigste Stufe reduziert werden. Bei Gasherden ist dies einfacher, aber bei Elektroherden empfiehlt sich die Verwendung eines Flammenverteilers oder einer Backmatte unter dem Topf.
Das Ziel ist es, die Hitzequelle nur als minimalen Wärmelieferanten zu nutzen.
Diese sehr niedrige Hitzeentwicklung sorgt dafür, dass der eingeschlossene Dampf den Reis sanft fertig gart. Der Reis dämpft 15 Minuten lang, ohne dass die Gefahr des Anbrennens besteht. Öffnen Sie den Deckel während dieser Zeit auf keinen Fall.
Der finale Ruheprozess vor dem Servieren
Nach den 15 Minuten Dämpfzeit schalten Sie die Hitze komplett aus. Der Topf muss unbedingt weitere 10 Minuten ruhen, ohne dass der Deckel geöffnet wird. Diese Ruhephase ermöglicht es dem Reis, die restliche Feuchtigkeit gleichmäßig aufzunehmen.
Dieser letzte Schritt ist essenziell, da er die Struktur des Basmati festigt und ihn wirklich fluffig macht. Erst nach dieser Ruhezeit lüften Sie den Deckel und lockern das Pakistanisches Pilau mit Hähnchen vorsichtig mit einer Gabel auf.
Experten Tipps für ein makelloses Pilau Ergebnis
Vertrauen Sie der Yakhni: Wenn die Brühe stark übersalzen schmeckt, ist sie perfekt gewürzt, denn der Reis wird das gesamte überschüssige Salz aufnehmen. Vermeiden Sie außerdem jegliches Umrühren, nachdem Sie den Reis hinzugefügt haben.
Häufiges Rühren bricht die zarten Basmati Körner und setzt Stärke frei, was zu Brei führt.
Nutzen Sie immer einen schweren, dicken Topf, der die Hitze speichert und eine gleichmäßige Dämpfung ermöglicht. Die Zwiebeln sind der Schlüssel zur Farbe: Sie müssen wirklich goldbraun sein, sonst fehlt dem Pilau der charakteristische nussige Geschmack und die goldene Tönung.
Prüfen Sie die Konsistenz des Reises erst nach der vollständigen Ruhezeit, nicht während des Dämpfens.
Servier Ideen und Variationen Ihres Pakistanischen Pilau
Das aromatische Pilau ist ein Hauptgericht, das jedoch von frischen, kühlenden Elementen profitiert. Servieren Sie es sofort, nachdem Sie es mit frischer Minze und Koriander bestreut haben. Die Frische dieser Kräuter bildet einen wunderbaren Kontrast zur Wärme der Gewürze im Reis.
Eine traditionelle pakistanische Mahlzeit kombiniert immer wärmende Gerichte mit kühlen Beilagen. Das Pakistanisches Pilau mit Hähnchen ist dabei der Mittelpunkt der Tafel.
Fehlervermeidung: Warum Reis breiig wird und wie man es verhindert
Der Hauptgrund für breiigen Reis ist entweder zu viel Flüssigkeit oder übermäßiges Rühren während des Kochprozesses. Um dies zu verhindern, messen Sie das Wasser nach dem Köcheln der Yakhni sehr genau ab und reduzieren Sie die Menge sofort, wenn Sie glauben, es sei zu viel.
Denken Sie daran, dass der eingeweichte Reis weniger Wasser benötigt als ungekochter Reis.
Ein weiterer kritischer Fehler ist das Anheben des Deckels während der "Dum"-Phase, da dies den notwendigen Dampf entweichen lässt. Halten Sie den Topf 25 Minuten lang (Garzeit plus Ruhezeit) geschlossen, um ein perfektes Ergebnis zu gewährleisten.
Nährwerte auf einen Blick: Ist Pilau gesund?
Pakistanisches Pilau mit Hähnchen ist ein nährstoffreiches und sättigendes Gericht. Es liefert komplexe Kohlenhydrate aus dem Basmati Reis und hochwertiges Protein aus dem Hähnchen. Die Gewürze bringen zudem gesundheitsfördernde Eigenschaften mit sich.
Da für die Zubereitung Ghee oder Öl verwendet wird, ist Pilau nicht fettarm, aber in moderaten Portionen ein vollwertiges Gericht. Die Zugabe von frischen Beilagen wie Raita erhöht zusätzlich den Nährwert durch Kalzium und probiotische Kulturen.
Reste richtig lagern und aufwärmen
Reste des Pilau sollten sofort nach dem Abkühlen in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank gelagert werden. Dort hält es sich sicher bis zu drei Tage. Wichtig ist, dass Sie den Reis nicht zu lange bei Raumtemperatur stehen lassen.
Zum Aufwärmen geben Sie eine kleine Menge Wasser (etwa 1 EL pro Portion) in den Topf, in dem Sie das Pilau zubereitet haben. Erhitzen Sie den Reis zugedeckt bei sehr niedriger Hitze, bis er wieder dampft. Dies reaktiviert den Dämpfprozess und verhindert ein Austrocknen.
Passende Beilagen: Raita, Salat und Achar
Die traditionelle Begleitung für Pilau ist Raita, ein einfacher Joghurt Dip, der oft mit Gurke, Minze und geröstetem Kreuzkümmel gewürzt wird. Die Kühle des Joghurts bildet einen erfrischenden Gegensatz zu den warmen Gewürzen.
Ein einfacher Kachumber Salat aus fein gewürfelten Tomaten und Zwiebeln, leicht gesäuert mit Zitrone, sorgt für Knackigkeit.
Darüber hinaus passt Achar, eingelegtes Gemüse oder Mango, hervorragend dazu. Die Schärfe und Säure des Achar bietet einen intensiven Kontrapunkt zur Milde des Pakistanisches Pilau mit Hähnchen.
Vegetarische Alternativen: Pilau ohne Hähnchen kochen
Wenn Sie das Pilau vegetarisch zubereiten möchten, ersetzen Sie das Hähnchen durch 500 Gramm festes Gemüse, wie Kartoffeln, Blumenkohl und Pilze. Verwenden Sie Gemüsebrühe anstelle von Wasser für die Yakhni.
Die Kochzeit der Yakhni Phase muss stark reduziert werden, da Gemüse schneller gart als Fleisch.
Fügen Sie das Gemüse zeitgleich mit der Ingwer Knoblauch-Paste hinzu und köcheln Sie es nur etwa 10 Minuten vor. Der Rest der Kochmethode, insbesondere das Einweichen des Reises und der "Dum"-Prozess, bleibt exakt gleich.
Schärfegrad anpassen: Tipps für empfindliche Gaumen
Das klassische Pakistanisches Pilau ist von Natur aus relativ mild, da es auf einer harmonischen Brühe basiert und keine scharfe Masala Paste verwendet. Wenn Sie empfindlich auf Schärfe reagieren, können Sie die grünen Chilis ganz weglassen.
Die Schärfe wird maßgeblich durch die Menge an Chilischoten und schwarzem Pfeffer gesteuert.
Falls Sie das Gericht später als zu scharf empfinden, servieren Sie es mit einer größeren Menge Raita. Der Joghurt neutralisiert das Capsaicin und mildert das Mundgefühl sofort.
Häufig gestellte Fragen zum Rezept
Wie verhindere ich, dass der Basmati Reis matschig wird, wenn ich dieses Pakistanisches Pilau mit Hähnchen zubereite?
Der Schlüssel liegt im strikten Einhalten des 30-minütigen Einweichens und dem anschließenden "Dum"-Prozess (Dämpfen). Halten Sie sich exakt an das im Rezept angegebene Wasserverhältnis und, ganz wichtig: Den Deckel während des Dämpfens auf keinen Fall anheben, da der benötigte Dampf entweichen würde.
Was ist eigentlich der kulturelle Unterschied zwischen einem Pilau (Pulao) und einem Biryani? Das wird oft verwechselt!
Pilau ist der elegantere, subtilere Bruder des Biryani: Der Reis wird direkt in der bereits vollständig gewürzten Hähnchenbrühe (Yakhni) gekocht. Im Gegensatz dazu wird Biryani oft in Schichten gebaut, wobei mariniertes Fleisch und halbgarer Reis getrennt voneinander unter Zugabe von Joghurt und weiteren Aromen fertig gegart werden.
Ich finde nicht alle ganzen Gewürze (z.B. Schwarzen Kardamom). Kann ich diese einfach weglassen?
Versuchen Sie, zumindest die Hauptgewürze wie Grünen Kardamom, Zimt und Nelken zu verwenden, da diese die Seele der Yakhni bilden und den unverwechselbaren Pilau Geschmack liefern.
Schwarzer Kardamom sorgt für rauchige Tiefe, kann aber notfalls weggelassen oder durch eine Prise mehr Garam Masala am Ende kompensiert werden.
Kann ich für die Yakhni auch Hähnchenbrust ohne Knochen verwenden?
Ja, das ist möglich, aber traditionell wird Hähnchen mit Knochen verwendet, da die Knochen der Yakhni eine tiefere und reichhaltigere Geschmacksbasis verleihen. Wenn Sie Hähnchenbrust verwenden, reduzieren Sie die Garzeit des Hähnchens in der Yakhni (Schritt 5) auf nur 10 Minuten, um ein Austrocknen zu verhindern.
Wie lange hält sich das fertige Hähnchen Pilau im Kühlschrank und kann ich es einfrieren?
Das Pilau hält sich luftdicht verpackt wie bei Mutti's Sonntagsbraten etwa 3 bis 4 Tage im Kühlschrank. Einfrieren ist zwar möglich, aber riskant, da Basmati Reis nach dem Auftauen oft an Textur verliert; wärmen Sie es am besten im Topf mit einem Schuss Wasser auf, um es wieder fluffig zu bekommen.
Pakistanisches Yakhnipilau Mit Hahnchen
Zutaten:
Anleitung:
Nährwertangaben:
| Calories | 1436 kcal |
|---|---|
| Protein | 18.6 g |
| Fat | 49.3 g |
| Carbs | 90.4 g |
| Fiber | 6.7 g |
| Sodium | 1302 mg |