Weihnachtsplätzchen Nach Altem Rezept Mit Zimt
- Zeit: Aktiv 15 Minuten, Passiv 60 Minuten, Total 1 Stunde 15 Min
- Textur: Mürbe und zart schmelzend
- Perfekt für: Den gemütlichen Adventskaffee oder als klassisches Geschenk aus der Küche
Inhaltsverzeichnis
- Die wissenschaftlichen Geheimnisse für perfekte Ergebnisse
- Alles Wichtige über die Rezept Details
- Das Sammeln der richtigen Essentials
- Die wirklich benötigten Utensilien
- So gelingt die richtige Zubereitung
- Profi Tipps und bekannte Fallstricke
- Rezepte skalieren und Mengen anpassen
- Bekannte Mythen beim Plätzchenbacken geklärt
- Tolle Geschmacksvariationen zum Ausprobieren
- Praktischer Leitfaden zur sicheren Aufbewahrung
- Kreative Serviervorschläge für die Adventszeit
- Häufige Fragen
- 📝 Rezeptkarte
Stell dir vor, du öffnest an einem kalten Dezembernachmittag die Küchentür und dir schlägt diese warme, würzige Wolke aus frisch gemahlenem Zimt und karamellisiertem Zucker entgegen. Genau so riecht Kindheit.
Wenn ich an Omas Küche denke, sehe ich sofort die bemehlte Arbeitsplatte und das alte, abgegriffene Backbuch vor mir, in dem die Seiten mit den besten Rezepten schon fast von alleine aufschlagen.
Dieses spezielle Rezept für Weihnachtsplätzchen nach altem Rezept mit Zimt ist genau so ein Schatz, den ich über Jahre hinweg gehütet und nur minimal angepasst habe, damit er auch in modernen Öfen perfekt gelingt.
Die Magie passiert hier nicht durch komplizierte Techniken, sondern durch die Geduld beim Kühlen und das richtige Fingerspitzengefühl beim Kneten. Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich als Kind versucht habe, die Teigkugeln so schnell wie möglich in den Zimtzucker zu werfen, nur um zu lernen, dass die Butter keine Hitze mag.
Wenn der Teig zwischen den Fingern zu warm wird, verliert er seine Bindung und die Plätzchen verlaufen im Ofen zu unansehnlichen Fladen. Aber keine Sorge, ich zeige dir heute genau, wie du das verhinderst.
Wir backen hier keine gewöhnlichen Kekse. Wir erschaffen kleine, goldbraune Glücksmomente, die beim ersten Biss sanft splittern und dann ihren intensiven Buttergeschmack freigeben. Es ist ein ehrliches Handwerk, das ohne künstliche Aromen auskommt.
Vertrau mir, wenn du einmal den Unterschied zwischen echtem Ceylon Zimt und der günstigen Supermarkt Variante in diesem Gebäck geschmeckt hast, gibt es kein Zurück mehr. Lass uns also die Schürze umbinden und direkt loslegen.
Die wissenschaftlichen Geheimnisse für perfekte Ergebnisse
Hinter jedem mürben Keks steckt eine chemische Reaktion, die wir uns zunutze machen. Wenn wir von einem "mürben" Teig sprechen, meinen wir eigentlich die gezielte Hemmung der Glutenbildung im Weizenmehl.
Normalerweise wollen wir beim Brotbacken ein starkes Gerüst, doch hier ist Fett unser bester Freund, um genau das zu verhindern.
- Mürbe Struktur: Die Speisestärke verdünnt den Proteingehalt des Mehls, wodurch das Gebäck eine fast schon sandige, edle Konsistenz erhält.
- Kälte Isolation: Kalte Butterwürfel erzeugen beim Backen winzige Dampfkammern, die für die typische Zartheit sorgen, bevor das Fett schmilzt.
- Zimt Chemie: Die ätherischen Öle im Zimt werden durch die Hitze des Ofens erst richtig aktiviert und verbinden sich mit dem Fett der Butter zu einem langanhaltenden Aroma.
| Dicke der Kugeln | Backzeit | Ruhezeit | Optisches Signal |
|---|---|---|---|
| 1,5 cm | 10 Minuten | 5 Min | Ränder werden ganz leicht goldbraun |
| 2,0 cm | 13 Minuten | 8 Min | Oberfläche wirkt matt und fest |
| 2,5 cm | 15 Minuten | 10 Min | Unterseite ist deutlich gebräunt |
Es ist absolut entscheidend, dass du den Teig nicht überarbeitest. Sobald die Zutaten eine homogene Masse bilden, solltest du aufhören zu kneten. Jede Sekunde zu viel Wärme aus deinen Händen lässt das Fett schmelzen und aktiviert das Gluten, was zu zähen statt mürben Ergebnissen führt.
Wenn du dich an diese Grundregeln hältst, wird dein Besuch kaum glauben können, dass diese Plätzchen selbstgemacht sind.
Alles Wichtige über die Rezept Details
Die Qualität deiner Zutaten entscheidet bei so schlichten Rezepten über den Gesamtsieg. Da wir nur wenige Komponenten verwenden, hat jede einzelne eine tragende Rolle. Das Mehl bildet das Gerüst, während die Butter für den Schmelz sorgt.
Der Puderzucker ist hier dem herkömmlichen Kristallzucker vorzuziehen, da er sich schneller mit den restlichen Zutaten verbindet und eine feinere Textur im Endprodukt garantiert.
Besonders beim Zimt lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Ceylon Zimt ist die feinere, gesündere Wahl mit einem edlen Aroma, während Cassia Zimt oft schärfer und weniger komplex schmeckt. In Kombination mit einer Prise Salz kitzeln wir die maximale Süße aus dem Zucker heraus, ohne dass das Gebäck klebrig wirkt. Wenn du noch mehr über traditionelle Backkunst erfahren möchtest, schau dir auch mein Weihnachtsplätzchen rezept an, das eine ähnliche handwerkliche Sorgfalt erfordert.
| Bestandteil | Rolle im Gebäck | Geheimtipp vom Koch |
|---|---|---|
| Speisestärke | Texturgeber | Siebe sie zusammen mit dem Mehl für absolute Klumpenfreiheit |
| Kalte Butter | Geschmacksträger | Reibe die eiskalte Butter grob direkt in das Mehl |
| Eigelb | Bindemittel | Verwende nur Bio Eier für eine satte, goldene Farbe |
| Puderzucker | Süße & Struktur | Puderzucker sorgt für eine glattere Oberfläche als Kristallzucker |
Ein kleiner Exkurs zum Salz: Viele Hobbybäcker lassen es weg, aber das ist ein Fehler. Salz fungiert als Verstärker für die Vanille und den Zimt. Ohne diese Prise schmecken die Plätzchen oft eindimensional süß.
Es ist die winzige Nuance, die den Unterschied zwischen "ganz nett" und "unwiderstehlich" ausmacht.
Das Sammeln der richtigen Essentials
Bevor wir starten, stelle sicher, dass alle Zutaten die richtige Temperatur haben. Paradoxerweise bedeutet das für dieses Rezept: Alles muss kalt sein, außer der Puderzucker. Ich stelle meine Rührschüssel sogar manchmal für zehn Minuten in den Kühlschrank, bevor ich beginne.
Das mag übertrieben klingen, aber es hilft massiv dabei, die Butter so lange wie möglich fest zu halten.
- 250 g Weizenmehl (Type 405): Der Klassiker für feines Gebäck. Warum das? Niedriger Proteingehalt sorgt für maximale Zartheit ohne Zähigkeit.
- 50 g Speisestärke: Maisstärke ist ideal. Warum das? Sie unterbricht die Glutenkette und macht den Teig mürbe.
- 200 g kalte Butter: In kleinen Würfeln. Warum das? Ermöglicht eine schnelle Einarbeitung ohne zu viel Wärmeentwicklung.
- 100 g Puderzucker: Fein gesiebt. Warum das? Verbindet sich nahtlos mit der Butter für einen feinen Schmelz.
- 8 g Vanillezucker: Ein ganzes Päckchen.
- 1 g Salz: Eine großzügige Prise.
- 18 g Eigelb: Entspricht einem Eigelb der Größe M.
- 45 g feiner Kristallzucker: Für das Wälzen nach dem Backen.
- 4 g Ceylon Zimt: Das Herzstück des Aromas.
| Zutat im Original | Ersatzmöglichkeit | Effekt auf das Ergebnis |
|---|---|---|
| Butter | Margarine (Backfest) | Weniger buttriges Aroma, aber oft etwas stabiler beim Formen |
| Weizenmehl | Dinkelmehl (Type 630) | Nussigerer Geschmack, erfordert eventuell 1-2 EL mehr Flüssigkeit |
| Speisestärke | Reismehl | Ergibt eine noch sandigere Textur, die fast auf der Zunge zerfällt |
Wenn du die Butter vorbereitest, schneide sie in etwa 1 cm große Würfel und stelle sie dann noch einmal für fünf Minuten in den Gefrierschrank. Dieser kleine Trick bewahrt dich davor, dass der Teig beim ersten Kneten zu weich wird. Ein weicher Teig ist der Feind jeder schönen Form.
Die wirklich benötigten Utensilien
Du brauchst keine High Tech Maschinen für dieses Rezept. Tatsächlich ist Handarbeit hier oft überlegen, weil man die Temperatur des Teiges besser spüren kann. Ein einfacher Handmixer mit Knethaken reicht völlig aus, oder du nutzt deine Hände (aber wasch sie vorher mit eiskaltem Wasser!).
Eine gute Küchenwaage ist jedoch unverzichtbar. Beim Backen ist Präzision wichtiger als beim Kochen einer Suppe. Schon 10 Gramm zu viel Mehl können den Teig trocken und bröselig machen.
Außerdem empfehle ich ein feinmaschiges Sieb für den Puderzucker und das Mehl, um sicherzustellen, dass keine unangenehmen Klumpen in deinen kleinen Kunstwerken landen.
Zu guter Letzt solltest du zwei Backbleche mit Backpapier oder Silikonmatten vorbereiten. Ein Abkühlgitter ist ebenfalls hilfreich, damit die Plätzchen von unten nicht schwitzen und aufweichen, sobald sie aus dem Ofen kommen. Die Luftzirkulation ist der Schlüssel zum Erhalt der mürben Struktur.
So gelingt die richtige Zubereitung
Jetzt wird es ernst. Nimm dir Zeit für diese Schritte, denn die Reihenfolge und die Geschwindigkeit sind hier die eigentlichen Erfolgsfaktoren. Wir wollen ein Ergebnis, das beim Reinbeißen splittert und dann wie Butter schmilzt.
- Trockenzutaten mischen: Siebe das Weizenmehl, die Speisestärke und den Puderzucker in eine große Schüssel. Hinweis: Das Sieben lockert die Struktur auf und verhindert Klumpen.
- Butter einarbeiten: Füge die eiskalten Butterwürfel und das Salz hinzu. Verarbeite alles mit den Knethaken des Mixers, bis eine bröselige Masse entsteht.
- Bindung herstellen: Gib das Eigelb und den Vanillezucker hinzu. Knete alles nur so lange, bis sich der Teig gerade so zu einer Kugel formen lässt.
- Kühlphase einlegen: Wickle den Teig in Frischhaltefolie und lass ihn für mindestens 60 Minuten im Kühlschrank ruhen. Wichtig für die Entspannung des Klebereiweißes.
- Ofen vorheizen: Heize den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder 160°C Umluft) vor.
- Kugeln formen: Forme aus dem gekühlten Teig etwa 45 kleine Kugeln (ca. 2 cm Durchmesser). Hinweis: Arbeite zügig, damit der Teig nicht zu warm wird.
- Backvorgang starten: Setze die Kugeln mit etwas Abstand auf das Backblech und backe sie für etwa 10 Minuten bis die Ränder ganz zart Farbe annehmen.
- Zimt Zucker vorbereiten: Mische den Kristallzucker mit dem Ceylon Zimt in einer kleinen, flachen Schale.
- Wälzen und Veredeln: Nimm die Plätzchen aus dem Ofen und lass sie 2 Minuten ruhen. Wälze sie dann noch warm vorsichtig in der Zimt Mischung.
- Vollständig auskühlen: Lass die fertigen Weihnachtsplätzchen nach altem Rezept mit Zimt auf einem Gitter komplett erkalten.
Tipp vom Profi: Wenn du merkst, dass der Teig beim Formen der Kugeln klebrig wird, stell ihn für 15 Minuten zurück ins Eisfach. Die Temperatur ist dein wichtigstes Werkzeug für eine präzise Formgebung.
Profi Tipps und bekannte Fallstricke
Selbst mit der besten Anleitung kann mal etwas schiefgehen. Oft liegt es an kleinsten Details wie der Ofen Kalibrierung oder der Feuchtigkeit des Mehls. Ein häufiger Fehler ist zum Beispiel das zu lange Backen.
Die Plätzchen sehen oft noch sehr weich aus, wenn sie aus dem Ofen kommen, aber sie härten beim Abkühlen deutlich nach. Vertrau auf die angegebene Zeit!
Warum der Teig beim Formen bricht
Wenn der Teig zu trocken ist und beim Rollen Risse bekommt, war er entweder zu lange im Kühlschrank oder das Eigelb war zu klein. In diesem Fall hilft es, die Hände ganz leicht anzufeuchten und die Kugel in der Handinnenfläche durch die eigene Körperwärme sanft geschmeidig zu machen.
Aber Vorsicht: Nicht den ganzen Teig wieder erwärmen, sondern nur die jeweilige Kugel.
Das Geheimnis des richtigen Zeitpunkts
Das Wälzen im Zimtzucker ist eine Gratwanderung. Sind die Plätzchen zu heiß, zerbrechen sie unter ihrem eigenen Gewicht. Sind sie zu kalt, haftet der Zucker nicht mehr.
Warte genau diese zwei bis drei Minuten ab, in denen die äußere Schicht bereits eine minimale Kruste gebildet hat, der Kern aber noch genug Wärme abgibt, um den Zucker leicht zu binden.
| Problem | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| Plätzchen zerlaufen | Butter war beim Kneten zu warm | Teig vor dem Backen länger kühlen oder kurz ins Eisfach |
| Gebäck ist steinhart | Zu viel Kneten oder zu viel Mehl | Knetzeit minimieren und Mehl immer exakt abwiegen |
| Zucker haftet nicht | Plätzchen waren beim Wälzen schon zu kalt | Ganz leicht mit etwas flüssiger Butter bepinseln und erneut wälzen |
Checkliste für fehlerfreies Backen: ✓ Wiege alle Zutaten grammgenau ab (keine Tassenmaße). ✓ Kühle den Teig wirklich die vollen 60 Minuten. ✓ Heize den Ofen mindestens 15 Minuten vor, bevor das erste Blech reingeht.
✓ Backe immer nur ein Blech nach dem anderen (bei Ober-/Unterhitze). ✓ Lass die Plätzchen auf dem Blech kurz fest werden, bevor du sie bewegst.
Rezepte skalieren und Mengen anpassen
Wenn du eine große Familie hast oder die ganze Nachbarschaft versorgen willst, kannst du das Rezept problemlos verdoppeln. Bei der Anpassung gibt es jedoch ein paar Feinheiten zu beachten, damit die Konsistenz nicht leidet.
Menge reduzieren (Halbes Rezept): Wenn du nur für dich backst, halbiere alle Angaben. Da man ein Eigelb schwer teilen kann, verquirle es in einer kleinen Tasse und verwende exakt 9 Gramm davon.
Die Backzeit verringert sich meist um 1 bis 2 Minuten, da die kleinere Masse im Ofen schneller durchhitzt.
Menge verdoppeln oder vervierfachen: Bei einer Verdopplung kannst du die Gewürze und das Salz fast linear hochrechnen (Faktor 1,8 bis 2). Achte darauf, den Teig in zwei Portionen zu teilen und nacheinander zu verarbeiten.
Während ein Teil im Ofen ist, bleibt der Rest unbedingt im Kühlschrank. Wenn du die Menge vervierfachst, empfehle ich, das Mehl und die Butter in zwei separaten Schüsseln zu mischen, da handelsübliche Küchenmaschinen oft mit zu großen Teigmengen kämpfen und die Masse dann ungleichmäßig wird.
Bekannte Mythen beim Plätzchenbacken geklärt
Es kursieren viele Halbwahrheiten in der Backwelt, die Anfänger oft verunsichern. Räumen wir mit den zwei hartnäckigsten auf.
Mythos 1: Butter muss immer zimmerwarm sein. Das stimmt für Rührkuchen, aber bei Mürbeteig ist es das Todesurteil. Zimmerwarme Butter verbindet sich zu eng mit dem Mehl und aktiviert das Gluten.
Für echte Weihnachtsplätzchen nach altem Rezept mit Zimt muss die Butter so kalt sein, dass sie beim Drücken mit dem Finger kaum nachgibt. Nur so entstehen die winzigen Fettschichten, die für die Splitter Textur sorgen.
Mythos 2: Viel Kneten macht den Teig geschmeidig. Im Gegenteil. Je mehr du knetest, desto mehr Wärme führst du zu und desto mehr dehnst du die Proteinstrukturen im Mehl aus. Ein guter Mürbeteig sollte "kurz" sein. Das bedeutet, er soll gerade so zusammenhalten.
Wenn er sich wie Knete anfühlt, hast du bereits verloren und das Ergebnis wird eher wie ein zäher Keks als wie ein zartes Plätzchen schmecken.
Tolle Geschmacksvariationen zum Ausprobieren
Obwohl das Originalrezept mit seinem puren Zimtaroma glänzt, experimentiere ich manchmal gerne mit kleinen Abwandlungen. Das Schöne an diesem Basisteig ist seine Vielseitigkeit.
- Nussiger Crunch: Ersetze 50 g des Weizenmehls durch fein gemahlene, geröstete Haselnüsse. Das harmoniert fantastisch mit dem Zimt und gibt dem Gebäck eine tiefere, herbstliche Note.
- Orangen Kick: Reibe die Schale einer Bio Orange in den Teig. Die ätherischen Öle der Orange und die Wärme des Zimts sind eine klassische Weihnachtskombination, die fast an Glühwein erinnert. Wenn du diese Kombination magst, probier unbedingt mal mein Glühweingelee Das Rezept als Füllung für andere Kekse.
- Zartbitter Kontrast: Tauche die abgekühlten Plätzchen zur Hälfte in flüssige Zartbitterschokolade. Die herbe Note der Schokolade fängt die Süße des Zimtzuckers perfekt auf.
Wenn du es noch würziger magst, kannst du der Zimt Zucker Mischung eine Prise Kardamom oder gemahlene Nelken hinzufügen. Aber sei vorsichtig: Diese Gewürze sind sehr dominant und sollten den Zimt nur dezent unterstützen, nicht überlagern.
Praktischer Leitfaden zur sicheren Aufbewahrung
Die gute Nachricht ist: Diese Plätzchen halten sich bei richtiger Lagerung sehr lange. Tatsächlich gewinnen sie nach zwei bis drei Tagen sogar noch an Aroma, da der Zimt Zeit hat, in den Teig einzuziehen.
Bewahre die Weihnachtsplätzchen nach altem Rezept mit Zimt in einer klassischen Blechdose auf. Lege zwischen die Schichten eventuell etwas Pergamentpapier, damit der Zucker nicht abreibt. Wichtig ist, dass die Dose an einem kühlen, trockenen Ort steht.
Der Kühlschrank ist jedoch ungeeignet, da die Plätzchen dort Feuchtigkeit ziehen und zäh werden. Bei optimalen Bedingungen halten sie sich etwa 4 Wochen theoretisch, denn meistens sind sie schon nach drei Tagen aufgegessen.
Solltest du Teigreste haben, kannst du diese problemlos einfrieren. Forme den Teig zu einer flachen Scheibe, wickle ihn fest in Folie ein und er hält sich bis zu drei Monate im Eisfach. Zum Backen einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen und wie gewohnt verarbeiten.
So hast du immer frischen Plätzchenteig parat, wenn sich spontan Besuch ankündigt.
Kreative Serviervorschläge für die Adventszeit
Diese Plätzchen sind die perfekten Begleiter für einen gemütlichen Nachmittag. Ich serviere sie am liebsten auf einer rustikalen Holzplatte, umgeben von ein paar Zimtstangen und getrockneten Orangenscheiben. Das sieht nicht nur toll aus, sondern verstärkt auch das visuelle Aroma.
Ein heißer Kakao oder ein kräftiger Earl Grey Tee passt hervorragend dazu. Die herben Tannine des Tees schneiden wunderbar durch die Süße der Butterplätzchen. Wenn du etwas ganz Besonderes suchst, biete sie zusammen mit meinem Omas Geheimnis Rezept an. Die Kombination aus diesen mürben Zimtkugeln und saftigen Zimtsternen ist auf jedem Plätzchenteller das absolute Highlight.
Für ein essbares Geschenk kannst du die Kugeln in kleine Klarsichttüten füllen und mit einem roten Samtband verschließen. Ein kleiner handgeschriebener Zettel mit dem Hinweis "Mit Liebe und viel Zimt gebacken" macht daraus ein persönliches Präsent, das garantiert mehr Freude bereitet als jede gekaufte Schachtel Pralinen.
Viel Spaß beim Backen und Genießen!
Häufige Fragen
Welche 3 Plätzchen werden in Deutschland am liebsten gegessen?
Vanillekipferl, Zimtsterne und Butterplätzchen/Ausstecherle. Diese drei Klassiker dominieren traditionell die deutschen Weihnachtsteller, da sie eine perfekte Balance aus Einfachheit und intensivem Geschmack bieten. Unsere Zimtplätzchen sind im Grunde eine Variante des klassischen Butterplätzchens, das durch den Zimt einen besonderen Dreh erhält. Wenn du die reine Zartheit suchst, schau dir unbedingt unser Vanillekipferl Rezept Omas an.
Welche Weihnachtsplätzchen sollte man zuerst backen?
Plätzchen, die lange ziehen müssen oder sehr stabil sind. Generell sind Plätzchen mit viel Nüssen oder solchen, die erst nach Tagen richtig gut schmecken, ideal für den frühen Start. Unser Teig hier profitiert von einer langen Ruhezeit, du kannst ihn also sofort vorbereiten. Wenn du dich an das Prinzip der Teigentspannung hältst, vermeidest du, dass der Keks beim Backen verläuft, was eine Technik ist, die wir auch bei Omas Geheimnis Einfache rezept anwenden.
Welche Weihnachtsplätzchen halten am längsten?
Plätzchen mit geringem Feuchtigkeitsgehalt und hohem Fettanteil. Unsere Zimtkugeln halten sich bei kühler, trockener Lagerung gut vier Wochen, da der hohe Fettanteil und die Backtemperatur die Struktur festigen.
Das Geheimnis liegt darin, sie vollständig auskühlen zu lassen, bevor sie in eine luftdichte Dose kommen, damit sie keine Feuchtigkeit ziehen.
Warum werden Weihnachtsplätzchen hart?
Meistens durch zu viel Kneten oder das falsche Verhältnis von Fett zu Mehl. Wenn du zu lange knetest, aktivierst du das Gluten im Mehl, was zu einer zähen Textur führt, anstatt mürbe zu werden. Zu wenig Fett oder zu viel Mehl führt ebenfalls zu Trockenheit und Härte.
Achte darauf, den Teig nur minimal zu bearbeiten, bis er gerade zusammenhält.
Wie vermeide ich, dass die Zimtkugeln beim Backen verlaufen?
Halte die Butter eiskalt und den Teig gut gekühlt. Wenn die Butter beim Kneten zu weich wird, schmilzt sie im Ofen zu schnell und die Plätzchen breiten sich aus, bevor die Struktur fest ist. Der Teig muss vor dem Formen mindestens eine Stunde ruhen.
Wenn die Kugeln beim Formen zu weich werden, gib sie zwischendurch für 15 Minuten ins Eisfach, um die Form zu stabilisieren.
Ist es notwendig, Speisestärke zu verwenden?
Nein, aber es wird dringend empfohlen für die Textur. Die Speisestärke ist essenziell, da sie den Proteingehalt des Mehls reduziert und somit die Glutenbildung hemmt. Das Ergebnis ist die gewünschte "zartschmelzende" Mürbe. Wenn du diesen Effekt nicht erzielst, sehen deine Plätzchen vielleicht aus wie unsere Zimtsterne 20 Mein rezept, werden aber nicht die gleiche Zartheit aufweisen.
Sollte ich die Plätzchen warm oder kalt im Zucker wälzen?
Wälze sie warm, aber nicht heiß. Direkt nach dem Backen haben die Plätzchen eine leicht klebrige Oberfläche, die den Zucker gut aufnimmt, ohne dass sie komplett auseinanderfallen.
Warte genau zwei bis drei Minuten, bis sie sich auf dem Blech etwas gefestigt haben, und wälze sie dann vorsichtig in der Zimt Zucker-Mischung.
Alte Zimtplatzchen Nach Omas Art
Zutaten:
Anleitung:
Nährwertangaben:
| Calories | 71 kcal |
|---|---|
| Protein | 0.6 g |
| Fat | 3.7 g |
| Carbs | 8.4 g |
| Fiber | 0.2 g |
| Sugar | 3.4 g |
| Sodium | 9 mg |